Aufnahme von Kaninchen
Schwerpunkt der Arbeit der Kaninchenhilfe ist die Aufklärungs- und Beratungstätigkeit. Durch das
Engagement unserer ehrenamtlichen Helfer können wir heimatlosen Kaninchen vorübergehend Aufnahme gewähren
und sie in dauerhafte Zuhause mit artgerechter Haltung weitervermitteln.
Manche Tiere sind durch ihr
Schicksal körperlich oder seelisch so geprägt, dass eine Weitergabe nicht möglich ist. Diese Tiere finden nach
Möglichkeit bei uns einen Gnadenhofplatz auf Lebenszeit.
Je nach Kapazität an Pflegestellen können wir
Notfall-Kaninchen aufnehmen. Vorrang haben ausgesetzte, beschlagnahmte, gehandicapte oder ungewollte Kaninchen,
die durch ihr Schicksal mehr individuelle Betreuung benötigen, als ihnen in den meisten Tierheimen zuteil käme.
Bei der Abgabe wird eine Aufnahmegebühr von Euro 20,- pro Kaninchen fällig. Da von der Aufnahme bis zur Vermittlung eines Tieres meist erhebliche Kosten
anfallen, freuen wir uns immer über zusätzliche Spenden.
Die Übernahme Ihrer Tiere durch unseren Verein erfolgt
schriftlich. Unseren Übernahmevertrag können Sie hier nachlesen:
Bitte
haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur eine gewisse Anzahl an Tieren unterbringen und betreuen können.
Sollten Ihre Tiere noch eine Weile bei Ihnen bleiben können, dann unterstützen wir Sie selbstverständlich bei der
Platzsuche, u.a. durch Veröffentlichung in unserer Rubrik "Privatvermittlungen" auf unserer Homepage.
Jeder
Neuzugang wird nach einigen Tagen der Eingewöhnung tierärztlich duchgecheckt. Hier werden Allgemeinzustand, Zähne
etc. kontrolliert. Zusätzlich erfolgt eine Kotuntersuchung. Unkastrierte Männchen werden, sobald es der
Gesundheitszustand zulässt, kastriert und erst nach Beendigung der 6-wöchigen Kastrationsfrist in ein neues
Zuhause vermittelt. Häsinnen werden bei medizinischer Indikation kastriert und sofern finanzielle Mittel vorhanden sind alle anderen präventiv.
Die Unterbringung erfolgt in privaten Pflegestellen, die meist zwischen 1 - 4
Schützlinge betreuen und sich so besonders intensiv mit den Tieren beschäftigen können. Der größte Kostenfaktor
unserer Arbeit sind die Tierarztkosten - fast alle Rammler die wir aufnehmen sind unkastriert, die meisten Häsinnen haben Zysten oder Gebärmuttertumore, viele Tiere
sind aufgrund Fütterungs- und Haltungsfehler der Vorbesitzer in desolater Verfassung. Notfälle aus Beschlagnahmungen
sind oft in erschreckendem Zustand und erfordern intensive tierärztliche Betreuung.
Als gemeinnütziger
Verein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag, einer Patenschaft oder Spende
leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu unserer Arbeit und helfen so noch mehr Schützlingen zu einem schöneren,
artgerechten Leben!
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